Die Kampagne "Move Europe" initiiert vom Europäischen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP) bietet Unternehmen und Organisationen eine Plattform, um ihre guten Praxisbeispiele betrieblicher Gesundheitsförderung als Move Europe-Partner auf dieser Seite zu präsentieren.
Darüber hinaus bewarben sich auch in diesem Jahr viele Partner für den „Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit“, der am 2. Dezember 2008 im Rahmen der Veranstaltung „Wettbewerbsvorteil Gesundheit“ in Köln verliehen wird. Ab 4. Dezember, 12.00 Uhr finden Sie auf dieser Seit weitere Informationen über die diesjährigen Preisträger.
Wollen auch Sie wissen, wie die Qualität Ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung ist, dann machen Sie die Selbstanalyse und füllen Sie hierzu den Unternehmens-Check Gesundheit aus.
Psychische Belastungen im Unternehmen kosten 6,3 Milliarden Euro – Kampagne „Move Europe“ fördert Stressmanagement am Arbeitsplatz
Pressemitteilung vom 04.11.2008
In Deutschland entstehen durch arbeitsbedingte psychische Belastungen jährlich volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 6,3 Milliarden Euro. Darin sind laut einer aktuellen Studie des BKK Bundesverbandes 3 Milliarden Euro direkte Kosten für die Krankheitsbehandlung und weitere 3,3 Miliarden Euro Produktionsausfallkosten enthalten. Insgesamt entstehen durch arbeitsbedingte Erkrankungen und Frühberentung volkswirtschaftliche Kosten von 44 Milliarden Euro.
Größte Studie Deutschlands sucht Ursachen chronischer Erkrankungen
München (dpa)
In der bislang größten Studie Deutschlands sollen 200 000 gesunde Bürger über die nächsten zehn bis zwanzig Jahre hinweg regelmäßig untersucht werden. Damit wollen die Forscher Ursachen chronischer Leiden wie Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf- oder Demenzerkrankungen finden und neue Wege zur Vorbeugung entwickeln.
Das teilten das Helmholtz-Zentrum München und das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg mit. Der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft habe für die ersten fünf Jahre 20 Millionen Euro bewilligt.Zusätzlich werden psychosoziale Faktoren, der Lebensstil, sozioökonomische Faktoren, die medizinische Vorgeschichte und der Medikamentenkonsum erfragt. Darüber hinaus werden den Probanden Blutproben entnommen und für spätere Forschungsprojekte gelagert. Die dreijährige Planungsphase werde 2009 beginnen, die Rekrutierung der Teilnehmer starte im Jahr 2012.
«Chronische Krankheiten sind eine immer größer werdende Belastung für die Gesundheitssysteme und stellen auch die Gesundheitsforschung vor neue Herausforderungen», sagte der Präsident der Helmholtz- Gemeinschaft, Prof. Jürgen Mlynek. Die Studie kostet dem Forschungsverbund zufolge insgesamt schätzungsweise 150 bis 200 Millionen Euro.
Gesundheitsmanagement schafft eine Win-win-Situation für Unternehmen und Beschäftigte - vorausgesetzt, es wird als Führungsaufgabe verstanden. Wodurch sich gelungenes betriebliches Gesundheitsmanagement auszeichnet und wie man es etabliert, finden Sie hier.