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News im März 2008

Gesundheitsmanagement im Vergleich

Im April 2007 ging die Kampagne „Move Europe“ des Europäischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP) an den Start, um die Bedeutung betrieblicher Gesundheitsförderung europaweit zu stärken.

Bis Ende Februar 2008 stellten sich knapp 2.000 führende europäische Unternehmen und Organisationen einer Selbstbewertung ihrer Gesundheitsförderungsmaßnahmen.

Deutschland gehört in diesem europäischen Qualitätsvergleich zu den Spitzenreitern, sowohl was die absolute Beteiligung als auch das Qualitätsniveau bei der Umsetzung in den vier gesundheitsrelevanten Themenfeldern angeht: körperliche Bewegung, gesunde Ernährung, psychische Gesundheit/Stressbewältigung und Tabakkonsum. Bei max. 100 erreichbaren Punkten pro Interventionsbereich, lag Deutschland deutlich über dem Durchschnitt.

Die höchsten Ergebnisse weisen die Unternehmen bei den körperliche Aktivitäten auf. Vor dem Hintergrund, dass sich der Arbeitsplatz nicht selten durch Bewegungsarmut, Zwangshaltungen und monotone Tätigkeiten auszeichnet, nutzen viele der teilnehmenden Unternehmen und Organisationen die Möglichkeiten, um ihren Mitarbeitern Unterstützungsprogramme in diesem Bereich anzubieten.

Dabei handelt es sich um eine vielfältige Angebotspalette, wie z. B. 

Gymnastik am Arbeitsplatz
  • Profilierte und zertifizierte Gesundheitssportprogramme, die unter qualifizierter Anleitung auf die Zielgruppe bezogen sind 
  • Betriebliche Sportprogramme 
  • Vernetzung mit kommunalen und regionalen Sporteinrichtungen
  • Bewegungsübungen in Form von Pausengymnastik; Kurzpausen und Stretching
  • Ergonomieberatung am Arbeitsplatz und Arbeitsplatzprogramme (s. u.)
  • Einsatz eines "Kraftwerkmobils" - Ein transportables Trainingsgerät, mit dem ein apparategestütztes Training der tiefen Rückenmuskulatur durchgeführt wird. 

Und wie gut ist Ihr Gesundheitsmanagement?
Mit ein paar Klicks wissen Sie, wie es um die eigene Organisation in Sachen Gesundheitsmanagement bestellt ist. Der Unternehmens-Check Gesundheit ist unterteilt in die vier gesundheitsrelevanten Themen: Körperliche Bewegung, gesunde Ernährung, psychische Gesundheit/Stressbewältigung und Raucherprävention. Der Check zeigt Ihnen in einer Schnellauswertung, wo die Stärken und Schwächen in den verschiedenen Bereichen liegen. Anschließend erhalten Sie Empfehlungen, wie Sie Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement optimieren können.

 

Weitere Informationen zum Themenfeld körperliche Aktivitäten

„Förderung gesunder Ernährung und körperlicher Bewegung"
Mit dem Grünbuch der europäischen Kommission zu diesem Thema soll die Diskussion über Initiativen zur Adipositasprävention angeregt werden, so dass vorbildliche Verfahren in ganz Europa nachgeahmt werden können.

"Deutschland wird fit. Gehen Sie mit."
Unter diesem Motto hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt im Mai 2005 die Kampagne "Bewegung und Gesundheit" gestartet. Seitdem bringt die Kampagne mit bundesweiten Aktionen viel Bewegung in Gemeinden, Städte und Regionen.

Gesunde Ernährung und Bewegung - Schlüssel für mehr Lebensqualität
Das Eckpunktepapier des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMEVL) und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) soll die Grundlage sein für einen Nationalen Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten.

Richtiges Trinken am Arbeitsplatz ist wichtig
Mineralwasser liefert dem Körper nicht nur die notwendige Flüssigkeit, sondern auch viele wertvolle Mineralstoffe. Diese bieten in ganz unterschiedlichen Jobsituationen einen Mehrwert: Magnesium unterstützt beispielsweise die Konzentration, Natrium steigert die Leistungsfähigkeit bei körperlicher Arbeit. Experten für Ernährung empfehlen Erwachsenen, zwischen 1,5 und 2 Litern pro Tag zu trinken. In Kooperation mit dem Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) unterstützt Move Europe dieses Ziel.

BGW sucht Studienteilnehmer: Rückenbeschwerden in der Pflege
Eine Studie der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) erforscht systematisch die Ursachen beruflich bedingter Rückenbeschwerden. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.  

Gesundes Arbeiten lernen

Gesundes Arbeiten lernen
Im Arbeitsplatzprogramm, entwickelt und erprobt vom BKK Landesverband Hessen und angeboten von der Team Gesundheit GmbH, lernen die Beschäftigten, mit ihren Belastungen am Arbeitsplatz umzugehen. Das ganzheitliche Konzept der betrieblichen Gesundheitsförderung verfolgt sehr konkrete Ziele: Rückgang des Krankenstands, Optimierung von Arbeitsabläufen, Leistungssteigerung als Folge verbesserter körperlicher Leistungsfähigkeit.

Das Buch ist ein Leitfaden für Trainer und Moderatoren, aber auch für alle Verantwortlichen im Arbeits- und Gesundheitschutz. Es enthält praxisorientierte Anleitungen für den Ablauf des Arbeitsprogramms und vermittelt das fachliche Hintergrundwissen. Zahlreiche Abbildungen verdeutlichen die Basisinformation.

Mit Rückenschule, Grundlagen der Ergonomie und Hinweisen zur Thematisierung von Streß und zur Vermittlung von Entspannungstechniken.

 

Termine

Rauchfrei 2008 - Februar bis Mai 2008
Machen Sie mit! Werden Sie Partner in Deutschlands größter Rauchstoppkampagne! Information und Anmeldung

 

Timeout statt Burnout - 09. April 2008
4. Veranstaltung der Initiative betriebliche Gesundheitsförderung Saar-Pfalz in Neunkirchen/Saar

Stress hat viele Dimensionen: Richtig dosiert steigert er sogar die Leistungsfähigkeit. Auch die größte berufliche Herausforderung kann beflügeln, wenn man Spaß daran hat, eine Aufgabe zu bewältigen, und dabei zu Hochform aufläuft.
Wird die Anspannung jedoch zum Dauerzustand, sollten die Alarmglocken läuten. Denn wenn auf stressige Zeiten nicht regelmäßig Phasen der Entspannung folgen, wird aus Stress schnell Überforderung. Berufstätige die dauerhaft überlastet sind werden krank - an Körper und Seele.
Eine gute Personalführung muss Alarmzeichen erkennen und Gegenmaßnahmen anbieten, denn nur der unbewältigte Stress führt zum Burnout.
Im Rahmen ihrer Fachtagung informiert die Gesundheitsinitiative Saar- Pfalz über die vielfältigen Aspekte von Stressmanagement. Das komplette Programm mit Referenten und Workshops finden Sie  auf www.lags.de

 

Mitarbeiterwohl stärkt auch die Bilanz - 5. bis 6. November 2008
ArbeitsSicherheit Schweiz, 2. Fachmesse für Arbeit und Gesundheit, Basel

Hauptsache gesund! Das gilt auch bei der Arbeit – denn nur wer sich wohlfühlt, kann sein Leistungspotenzial voll ausschöpfen. Insbesondere in personalintensiven Branchen stehen Arbeitsbedingungen und Sicherheitskultur in sichtbarem Zusammenhang zur Wirtschaftskraft eines Unternehmens. Mittel und Wege zum aktiv gelebten Arbeitsschutz präsentiert die ArbeitsSicherheit Schweiz am 5. und 6. November 2008 im Messezentrum Basel. Nach der erfolgreichen Erstveranstaltung im Jahr 2006 erweitert die 2. Fachmesse für Arbeit und Gesundheit sowohl ihr Ausstellerangebot als auch ihr Vortragsprogramm, für das nunmehr zwei Praxisforen zur Verfügung stehen. 


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