Die Kampagne "Move Europe" ist eine Initiative des Europäischen Netzwerks zur betrieblichen Gesundheitsförderung (ENWHP) und verfolgt das Ziel einen gesunden Lebensstil in der Arbeitswelt zu fördern.
In diesem Jahr wird der Deutsche Unternehmenspreis Gesundheit zum zweiten Mal an Unternehmen mit einem herausragenden Gesundheitsmanagement verliehen.
Bis zum 18. Juli 2008 können sich internationale Großunternehmen genauso wie kleine und mittelständische Unternehmen sowie Organisationen aus dem Gesundheitswesen und dem öffentlichen Dienst für den Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit bewerben.
Die Preisverleihung findet am 2. Dezember im Rahmen der Veranstaltung
"Wettbewerbsvorteil Gesundheit" in Köln statt. Interessierte Unternehmen mit einem hervorragenden Gesundheitsmanagement finden hier die Bewerbungsunterlagen.


KMU-vital, das Programm zur betrieblichen Gesundheitsförderung?
Georg Bauer und Margareta Schmid haben im vdf Hochschulverlag an der ETH Zürich ein Handbuch zum gratis zur Verfügung stehenden Programm publiziert – in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Uni Zürich, dem Institut für Arbeitsmedizin Baden und der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz.
KMU-vital. Ein webbasiertes Programm zur betrieblichen Gesundheitsförderung
Düsseldorf, 11. August 2008 von 18.00 bis 20.00 Uhr
„Älteren“ (50- bis 64-jährigen) die „Mittelalten“ (35- bis 49-jährigen) als stärkste Gruppe der Bevölkerung im Erwerbsalter abgelöst haben. Damit ist auch verständlich, eine Beschäftigungsquote der über 55-Jährigen bis 2010 auf 55% anzustreben. In 2006 lag diese Quote in Deutschland bei 48% und in Nordrhein-Westfalen gerade einmal bei 45%. (PDF, 63 KB)
Bielefeld, 24. September 2008
Möchten Sie ein leistungsfähiges Betriebliches Gesundheitsmanagement im Unternehmen aufbauen oder weiterentwickeln? Haben Sie Interesse an erfolgreichen Strategien und Erfahrungen anderer Betriebe? Anlässlich 5 Jahre Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ findet am 24. September 2008 eine Fachtagung in Bielefeld statt. Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis wird über die Bausteine eines leistungsfähigen, nachhaltig wirksamen BGM diskutiert. Weitere Infos:
Programm und Einladung (PDF, 80 kB)
Karlsruhe, 25. - 26. September 2008
Gesundheit fördern, Leistung steigern
Aufgrund von Globalisierung und steigender Wettbewerbssituation müssen Unternehmen heutzutage ihre Prozesse kontinuierlich überprüfen und gegebenenfalls optimieren. Die daraus resultierenden Veränderungen und Belastungen können die innerbetrieblichen Beziehungen, das Wohlbefinden und somit auch die Gesundheit der Mitarbeiter dauerhaft schädigen. Mögliche Folgen sind hohe Fehlzeiten, „innere" Kündigung und damit sinkendeLeistungsbereitschaft.
Aber auch andere Einflüsse, wie beispielsweise der demografische Wandel und damit die Einbindung älterer Mitarbeiter, bestimmen die Arbeitswelt und rufen nach langfristigen Lösungen. Ein Schwerpunkt im Fachkongress der
preventiKA ist, wie ein im Unternehmen integriertes Betriebliches Gesundheitsmanagement langfristig zur Verbesserung des Wohlbefindens Ihrer Mitarbeiter beiträgt und damit Ihren Unternehmenserfolg sichert.
Berlin, 06. Oktober 2008
Psychische Erkrankungen verzeichnen die höchsten Zuwachsraten bei den Fehlzeiten im Arbeitsbereich. Krankheitstage aufgrund psychischer Störungen haben seit 1991 um 33 Prozent zugenommen. Die Zunahme der Erkrankungen und der Anstieg der Fehltage stellen die Unternehmen, nicht nur aus Kostengründen, vor neue Herausforderungen. Eine Antwort auf diese Probleme ist betriebliche Prävention. Mit rechtzeitigen Maßnahmen kann größeren Krisen vorgebeugt werden. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF, 470 KB)
Stuttgart, 5. -7. November 2008
Schwerpunktthema: Nachhaltigkeit in der Gesundheitsförderung
Mit dem Thema "Nachhaltigkeit" widmet sich die diesjährige Konferenz des DNGfK und das Forum Rauchfreier Krankenhäuser einem Grundprinzip der Gesundheitsförderung. Der Begriff steht dabei sowohl für die Zusammenhänge von Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft, als auch für die langfristigen Wirkungen von gesundheitsfördernden Projekten. Gerade im Hinblick auf die Bemühungen um eine gesetzliche Grundlage für Prävention und Gesundheitsförderung wird für die Aktuere in diesem Bereich die Frage immer wichtiger, wie Strukturen und Projekte nachhaltig entwickelt und Prozesse etabliert werden können und eine erfolgreiche Kommunikation funktioniert. Hier finden Sie weitere Informationen ...
Mehr Produktivität und deutliche Einsparungen durch Betriebliche Gesundheitsförderung möglich Ein Krankheitstag kostet den Unternehmer bis zu 200,-- Euro. Kosten, die durch gezielte Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung verhindert werden können. Doch gerade im Handwerk und in kleinen und mittelständischen Betrieben ist die Betriebliche Gesundheitsförderung noch nicht als Produktivitätsfaktor in den betrieblichen Kalkulationen verankert. (PDF, 55KB)
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat Länder und Kommunen aufgefordert, sich an ihrem Programm gegen Übergewicht und bessere Ernährung zu beteiligen. Vor allem die Länder mit ihrer Zuständigkeit für Schulen, aber auch Kommunen und Einrichtungen wie Sportvereine seien für die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Ernährung wichtig, machten Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Mittwoch in Berlin deutlich. Zuvor hatte das Kabinett den Aktionsplan gebilligt.
Seehofer versicherte, dass der Bund bei seinem Programm gegen Übergewicht «nicht diskriminieren» und auch nicht mit Verboten vorgehen wolle. Er distanzierte sich denn auch von der Formel «Fit statt Fett» und unterstrich den Anspruch «Deutschland in Form» bringen zu wollen. Für diese Überzeugungsarbeit hin zu einer Verhaltensänderung sei «ein langer Atem» notwendig. Daher sei das Programm bis 2020 angelegt.
«In Deutschland soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung in allen Lebensbereichen fest verankert sind», heißt es in dem Entwurf.
Seehofer wie Schmidt erläuterten, dass ein großer Anteil der Gesundheitsausgaben auf falsche Ernährung und Bewegungsmangel zurückzuführen sei. Seehofer sprach von bis zu 70 Milliarden Euro. In Deutschland gelten zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen zwischen 18 und 80 als zu dick. Unter Kindern und Jugendlichen sind 15 Prozent übergewichtig oder fettleibig.