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News im April

Move Europe geht in die zweite Runde

Die Kampagne "Move Europe" initiiert vom Europäischen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP) hat nun bereits die halbe Strecke auf dem Weg bis zur Abschlusskonferenz in Perugia/Italien im April 2009 zurückgelegt. Move Europe will auf seiner Reise mit Hilfe von Vorbildern und guten Praxisbeispielen aus Unternehmen und Organisationen die Nachhaltigkeit von betrieblicher Gesundheitsförderung zeigen. Seit April 2007 stellten sich europaweit bereits mehr als 2.000 führende Unternehmen und Organisationen einer Selbstbewertung ihrer Gesundheitsförderungsmaßnahmen im Rahmen von „Move Europe“. 

Allein in Deutschland unterstützten die Kampagne mehr als 400 namhafte Unternehmen. Auch Sie sind herzlich eingeladen, sich der Kampagne als Move Europe-Partner anzuschließen.

Bewerben Sie sich jetzt für den Unternehmenspreis Gesundheit 2008. Abgabetermin für die Bewerbungsunterlagen ist der 18. Juli 2008.

 

Move Europe-Partner "Excellence" -
Meeting auf dem Petersberg

Am 15. April 2008 trafen sich Vertreter/innen der Unternehmen und Organisationen, die sich 2007 für den Unternehmenspreis Gesundheit beworben haben. Die Vorträge befassten sich schwerpunktmäßig mit Kennzahlen und Marketing im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Mehr ...

 

 

Schwerpunktthema im April: "Psychische Gesundheit"

Zunahme psychischer Belastungen im Job
- Move Europe im Kampf gegen Stress

Beinahe jeder vierte Arbeitnehmer ist davon betroffen. Untersuchungen zeigen, dass wahrscheinlich zwischen 50 % und 60 % aller verlorenen Arbeitstage auf Stress zurückzuführen sind. Stress am Arbeitsplatz verursacht hohe Kosten, denn abgesehen vom menschlichen Leid beeinträchtigt er auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in erheblichem Maße. Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz hat hierzu einen Internetauftritt vorbereitet.

Die Ursachen für psychische Erkrankungen sind vielfältig und die Folgen meist sehr komplex. 2006 war ein Anstieg der Arbeitsunfähigkeitstage durch Depressionen, Angsterkrankungen und andere psychiatrische Diagnosen zu verzeichnen. Mit 8,9 Prozent ist diese Krankheitsgruppe auf Rang vier der häufigsten Krankheitsarten gestiegen. Sie ist damit für jeden zwölften Arbeitsausfalltag in Deutschland verantwortlich. Vor 30 Jahren lag der vergleichbare Anteil lediglich bei zwei Prozent.

Trend psychische Erkrankungen

Schlechtes Betriebsklima bis hin zum Mobbing sowie Angst vor Arbeitsplatzverlust und psychomentale Belastungen wie Überforderung, Leistungs- und Zeitdruck rücken immer stärker in den Vordergrund.

Viele Unternehmen haben dies erkannt und sind aktiv in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Einen Schwerpunkt zur Erhaltung der psychischen Gesundheit haben u.a. Bertelsmann, der Rewe Markt Thönnies und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin gelegt. 

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Psychisch krank im Job - Was nun?

Die Broschüre "Praxishilfe: Psychisch krank im Job. Was tun?" bietet Betroffenen wie Führungskräften gleichermaßen Orientierung und kompetente Hilfe. Sie ist gemeinsam von der Familien-Selbsthilfe Psychiatrie (BApK e.V.) und dem BKK Bundesverband entwickelt worden.

Betroffene Einzelpersonen oder auch interessierte Verantwortliche aus Unternehmen können das 44 Seiten starke Heft "Praxishilfe: Psychisch krank im Job. Was tun?" (A4-Format) kostenlos anfordern bei:

Familien-Selbsthilfe Psychiatrie
bapk@psychiatrie.de
www.psychiatrie.de

BKK BUNDESVERBAND
praevention@bkk-bv.de
www.bkk.de

 

Psychisch krank im Job - Schulungsangebot für Betriebe

Gerade die Teilhabe am Arbeitsleben ist für psychisch kranke Menschen ein wichtiger, vielfach der bedeutendste Faktor für Stabilisierung und Integration. Die Schulungen informieren Gesundheitsförderer und Beschäftigte über psychische Krankheiten und das Hilfesystem. Weitere Informationen hier ...

Schulungsangebot für Unternehmen nach dem H-I-L-F-E Konzept beim Umgang mit psychisch kranken Menschen. Veranstaltet vom Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.v. und vom BKK Bundesverband. Infoflyer

 

Aktuelles BKK-Themendossier zur Beziehung zwischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Psyche

Deckbaltt der Broschüre

"Eine psychische Erkrankung ist ein ebenso großer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Sterblichkeit wie der Mangel an körperlicher Aktivität oder ein zu hoher Cholesterinspiegel", so eine Erkenntnis, die im jetzt vorliegenden Themendossier "Herz und Seele bei der Arbeit" nachzulesen ist.

Die Kernbotschaften dieser von Wolfgang Bödeker und Heike Klindworth vom BKK-Bundesverband erstellten Veröffentlichung lauten:
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Erkrankungen führen zu Fehlzeiten bei Beschäftigten und zu Produktivitätsverlusten, haben arbeitsbedingte Risikofaktoren und man kann ihnen durch betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention begegnen. "Gesundheit am Arbeitsplatz", so eine Quintessenz, sollte deshalb "Thema in allen Politikfeldern sein".
Das Themendossier basiert auf Ergebnissen des Projekts WORKHEALTH, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des Public Health Programms gefördert wurde. Ziel des Projekts war es, einen europäischen Gesundheitsbericht zu erstellen, der die Beziehungen zwischen der Arbeitswelt und der Gesundheitssituation in Europa widerspiegelt. 

Die pdf-Version und weitere Informationen finden Sie auf der Website des ENWHP.  Die kostenlose deutsche Printversion kann unter workhealth@bkk-bv.de angefordert werden.


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