
Trotz aller Spekulationen, ob die Krankheitshäufigkeit psychischer Störungen in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen hat, sind sich Öffentlichkeit und Fachkreise einig, dass die Erhaltung und Wiederherstellung der seelischen Gesundheit im Arbeitsleben zu den wichtigsten Präventionsthemen der Zukunft zu zählen sind. Angesichts neuer arbeitsbedingter Risiken durch veränderte Belastungsszenarien und Bedrohungen infolge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise ist die wissenschaftliche Forschung in diesem Kontext mehr denn je gefragt. Ina Sockoll und Ina Kramer, BKK Bundesverband stellten den aktuellen Stand der Erkenntnisse in der Risiko- und Interventionsforschung zu Arbeitsstress und psychischen Störungen in einem Artikel zusammen (PDF, 157 KB).
Betriebliche Gesundheitsförderung kann trotz nach wie vor existierender methodischer Schwierigkeiten in Interventionsstudien einen wichtigen Beitrag zum Schutz der psychischen Gesundheit von Beschäftigten leisten.
Dies unterstützt auch die Kampagne „mensch und arbeit im einklang. move europe“, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf vorhandene Strategien und Programme zur Förderung der Psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz aufmerksam machen will.
Hier können alle Unternehmen mit Hilfe des Unternehmens-Check „Psychische Gesundheit“ die Qualität Ihrer Aktivitäten zur Förderung „Psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz" selbst überprüfen.

Darüber hinaus besteht für Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, am Wettbewerb „Deutscher Unternehmenspreis Gesundheit 2010“ teilzunehmen. Die genauen Vorraussetzung für die Teilnahme finden Sie hier...