
Die Frage, wie Arbeit die persönliche Lebenszufriedenheit und die Gesundheit beeinflusst, lässt sich immer nur am Einzelfall beantworten. Denn die Antwort auf diese Frage hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die teils von der Persönlichkeit und den Handlungsmöglichkeiten der Beschäftigten geprägt werden, teils von Arbeitsinhalten und konkreten Arbeitsbedingungen.
Die Handlungshilfe beantwortet die Frage, was Beschäftigte persönlich tun können, um die Ursachen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz erkennen und ausräumen zu können. Sie bietet Informationen und Ratschläge für zehn wichtige Bereiche des täglichen Lebens sowie die Bereiche, an denen der Betrieb ansetzen kann, um (psychische) Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und Motivation zu fördern.
Handlungshilfe für Beschäftigte (PDF, 1,8 MB), liegt jetzt auch als Printversion vor und kann hier bestellt werden.
Ende des Jahres erscheint zu diesem Thema auch die Handlungshilfe für Führungskräfte.
Ziel des Forschungsprojektes „Untersuchung arbeitsbedingter Ursachen für das Auftreten von depressiven Störungen“ war zu prüfen, ob Zusammenhänge zwischen psychosozialen Merkmalen der Arbeit und dem Auftreten von Depression auch dann nachweisbar sind, wenn die Arbeitsmerkmale unabhängig vom Arbeitsplatzinhaber und damit unabhängig von seinem Erleben erfasst und bewertet werden.
Die vorliegende Studie belegt, dass sich mit steigender objektiv gegebener Arbeitsintensität sowohl das Risiko für eine Major Depression als auch für Depressivität erhöht. Anders beim Tätigkeitsspielraum, hier lässt sich nicht ausschließen, dass depressive Beschäftigte aufgrund ihrer psychischen Beeinträchtigung den Tätigkeitsspielraum subjektiv geringer bewerten als er objektiv ist, und daher nur ein Zusammenhang zwischen erlebtem Tätigkeitsspielraum und Depressivität, nicht aber zwischen objektiv bewertetem Tätigkeitsspielraum und Major Depression oder Depressivität gefunden wurde.
Die ausführliche Studie finden Sie hier …