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„AWO Wohnpflegeheim Wengen“


1. Angaben zum Unternehmen und zum Anlass der Gesundheitsaktivitäten

Logo: AWO Wohlfahrtspflege

Das AWO Wohnpflegeheim Wengen (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Roth - Schwabach) ist eine Langzeiteinrichtung für 60 psychisch kranke Menschen. Darüber hinaus werden weitere 26 Klienten im Rahmen des Betreuten Wohnens betreut und begleitet.

Die Einrichtung beschäftigt insgesamt 63 Mitarbeiter, davon 53 in Teilzeit.

Laut Konzept Gesundheitsförderung von November 2006 soll das Projekt das Wohlbefinden der Mitarbeiter stärken und dem Erhalt und Förderung ihrer psychischen, psychosomatischen und physischen Gesundheit dienen, soll ihnen Kompetenzen zum Selbsterhalt der eigenen Gesundheit vermitteln und dadurch Krankheiten am Arbeitsplatz vorbeugen.

Neben den grundlegenden Zielen wie der Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter gibt es eine Reihe von anderen positiven Konsequenzen. Die Gesundheitsförderungsmaßnahmen hatten auf die Beschäftigten Auswirkungen, die keine direkte immaterielle Vorteile haben, jedoch für die zukünftige Unternehmenssicherung und den wirtschaftlichen Erfolg von erheblicher Bedeutung sind. Dazu gehören u.a. Imageverbesserung der Einrichtung, eine größere Loyalität und Zufriedenheit der Mitarbeiter mit dem Arbeitgeber, verbessertes Arbeitsklima etc.


2. Organisation und Ziele der betrieblichen Gesundheitsaktivitäten
Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.
Der Mitarbeiter soll im Gesundheitsmanagement immer als Ausgangspunkt gesehen werden. Seine Probleme, Wünsche, Kompetenzen, Motive, Ressourcen und Anregungen sollen Auslöser, Maßstab und Interventionspunkt aller gesundheitsfördernder Maßnahmen sein.

Finanzierungsmodus:

  • Personalkosten: Projekttreffen und Projektaktivitäten erfolgen im Rahmen der Arbeitszeit, gezielte Maßnahmen wie Wellness, Nordic-Walking etc. gelten für die Mitarbeiter als Freizeit
  • Sachkosten wie Raumkosten, Telefon, Fax, Email, Fachliteratur, Fahrtkosten, Grafik- und Druckkosten etc., übernimmt die Einrichtung

Organisatorisches:

  • Leitung und Steuerung der Aktivitäten über Projektleiter; in Absprache und Kooperation mit der Einrichtungsleitung
  • Feste Steuerungsgruppe; mit Erweiterungsmodus
  • Regelmäßige Treffs: Planen / Durchführen / Reflektieren

 
Themen der Aktivitäten:

Rückenschule
Nordic Walking & Apfelpause

3. Maßnahmen

  • Es fand kontinuierliche Information und interne Öffentlichkeitsarbeit statt. 
  • Statistische Angaben über den Gesundheitszustand der Mitarbeiter werden noch nicht geführt
  • Gesundheitszirkel und Treffen der Projektgruppe
  • Durchführung von Pressekampagne
  • Die gesundheitsfördernde Maßnahmen wurden bis jetzt in den Bereichen Bewegung, Arbeitsplatzgestaltung und Ernährung durchgeführt. Als Ziel bleiben noch Bereiche: soziale Kompetenz, Sinne, Spiritualität, Gestaltung und Kognition.
  • Die Maßnahmen konnten bis jetzt zu fast 100 % außerhalb der Arbeitszeit genutzt werden. Der Anti- Raucher – Kurs (in Kooperation mit Gesundheitsamt Weißenburg) konnte innerhalb der Arbeitszeit absolviert werden.
  • Den Mitarbeitern entstanden durch die Teilnahme an o.g. Maßnahmen kaum Kosten (8,00 € pro Person für Kräuterwanderung).
  • Bis jetzt wurden für die Durchführung der gesundheitsfördernden Maßnahmen keine Förderungen beantragt bzw. in Anspruch genommen.
  • An den Maßnahmen haben bis jetzt 75 % der Mitarbeiter teilgenommen. Die Maßnahmen waren auch für Angehörige und pensionierte Mitarbeiter zugänglich.
     

4. Evaluation und Ergebnisse
Die professionelle Evaluation, die auf die systematische, datengestützte und nachvollziehbare Bewertung des Gesundheitsprojektes zielt, wurde bis jetzt nicht durchgezogen.

Zusammenfassend konnten folgende Ergebnisse erzielt werden:

  • Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Thema Gesundheit
  • Optimierung bzw. Verbesserung der Arbeitsorganisation inkl. Arbeitszeitoptimierung und Arbeitsplatzgestaltung
  • Aufzeigen von Arbeitsbedingungen, Ressourcen und Belastungen der Mitarbeiter
  • Bessere Kommunikations- und Diskussionskultur
  • Einbinden aller Arbeitsbereiche in das Projekt
  • Projekt Gesundheitsförderung dient gleichzeitig der Einrichtungsentwicklung

Zukunftspläne:
Das Projekt Gesundheitsförderung für Mitarbeiter ist zeitlich unbegrenzt. Das Treffen der Steuerungsgruppe wird weiterhin regelmäßig stattfinden. Die Einzelangebote werden weiterhin bearbeitet.
Demnächst findet ein Tropho-Training mit Unterstützung der AOK Bayern statt.

Webseite: www.awo-roth-schwabach.de

Move Europe-Partner „AWO Wohnpflegeheim Wengen“ (PDF, 1.1 MB)

 


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