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Zunahme psychischer Störungen

Fachleute weisen schon seit Jahren auf eine Zunahme psychischer Erkrankungen hin. Die Ursachen für psychische Beschwerden sind vielfältig: Wachsender Leistungsdruck und steigende Anforderungen in Punkto Flexibilität setzen Arbeitnehmer zusehends unter Druck.

In Deutschland leidet jeder achte Beschäftigte unter arbeitsbedingten psychischen Gesundheitsbeschwerden, das sind fast fünf Millionen Menschen. Die häufigsten Erkrankungen sind laut BKK Gesundheitsreport dabei Angststörungen und Depressionen, die zunehmend in der zweiten Lebenshälfte auftreten.

Durch psychische Belastungen entstehen jährlich nach einer Studie des BKK Bundesverbandes in Deutschland Produktionsausfallkosten in Höhe von 3,3 Milliarden Euro. Während sich die Arbeitsunfähigkeitstage bei den psychischen Erkrankungen der beschäftigten Pflichtmitglieder innerhalb der letzten zehn Jahre von 0,9 Tagen (1997) um 30 Prozent auf 1,2 (2007) erhöht haben, sind die Krankentage insgesamt von 18,4 Tagen (1997) auf 12,8 Tage (2007) um rund 30 Prozent zurückgegangen. Strategien zur Vermeidung psychischer Erkrankungen gewinnen damit an Bedeutung.


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